zinnowitz Die Sportschule in Zinnowitz bot beste Voraussetzungen für ein gelungenes Trainingslager der Männer und Frauen der U 18. Vom 24. – 29. August 2015 schwitzten 24 Judoka unseres Landesverbandes für eine gute Form, um für die nächsten sportlichen Aufgaben gut vorbereitet zu sein.

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karis Die Judo-Weltmeisterschaften in Astana sind damit schon wieder Geschichte. karis Nach dem siebenten Platz von Sven Maresch (SC Berlin) erkämpfte sich am Freitag die am OSP in Berlin trainierende Luise Malzahn (SV Halle) bis 78 kg die Bronzemedaille. Am Samstag belegte Franziska Konitz (SV Berlin 2000) im Schwergewicht der Frauen einen siebenten Platz.
Beide gehörten sie mit OSP-Sportlerin Mareen Kräh (ASAHI Spremberg) und Laura Vargas Koch (EBJC) zum DJB-Team der Frauen, das am Sonntag eine WM-Bronzemedaille im Team erkämpfte. Die Männermannschaft mit Sven Maresch belegte in Astana Platz fünf.( Homepage-DJB)

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katalehrgang In Astana kämpften unsere Spitzenathleten um Weltmeistertitel und Medaillen. Im Landesleistungszentrum trafen sich von Mittwoch bis Freitag 109 Judoka zum nun schon vierten Kata-Lehrgang von Shiro Yamamoto (9. Dan) und Yoshiaki So (8. Dan). Der Lehrgang wurde organisiert und geleitet von Astrid Machulik, Prüfungsreferentin des JVB. Die Botschaftssekretärin, Frau Satoko Sakuma, der Präsident des JVB, Johannes Meißner, die Vizepräsidentin des JVB, Christiane Kieburg-Bauer, sowie am Donnerstag der Gesandte der Botschaft Japans Kiminori Iwama hielten ein Grußwort an die Teilnehmer und wünschten allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg an allen drei Tagen.(Foto v.l.n.r. Maja Sori Doval, Astrid Machulik, Shiro Yamamoto, Kiminori Iwama, Yoshiaki So)

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wm_astanaAm Montag, 24. August 2015 beginnen die Weltmeisterschaften der Männer und Frauen in Astana, der kasachischen Hauptstadt. Aus unserem Landesverband gehen Franziska Konitz (+78 kg / SV Berlin 2000), Sven Maresch (-81 kg), (SC Berlin) und Laura Vargas Koch (-70 kg / EBJC) mit dem DJB-Team an den Start. Mit Mareen Kräh (-52 kg / ASAHI Spremberg) und Luise Malzahn (-78 kg / SV Halle) starten zwei weitere Athletinnen, die am Olympiastützpunkt in Berlin trainieren.

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Franziska Konitz

Geburtstag: 24. November 1986

Beruf /Ausbildung: Bundespolizistin Sportschule Kienbaum

Graduierung: 3. Dan

Judo seit: 1992

Trainer: Frank Borkowski / Sven Hesse /

Michael Bazynsky

Verein: SV Berlin 2000 e.V.

Weltrangliste

3. Platz

Sportliche Erfolge

(ohne Bundesliga und Team-Wettbewerbe)

National

8x Deutsche Meisterin (2014, 2013, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2003), 3x Silber und 1x Bronze

International

Weltmeisterschaften 2x Platz 5 (2014 und 2009)

3x Bronze bei Europameisterschaften (2014, 2009, 2008)

2x Gold, 3x Silber, 12x Bronze bei Grand Slam bzw. Grand Prix Turnieren und einen dritten Platz beim Masters-Turnier 2015 in Rabat

Du hast 2014 den Grand Prix in Astana gewonnen. Ist das nicht ein gutes Omen?

Es ist schon ein gutes Gefühl, wenn man an einem Ort kämpft, wo man erfolgreich war. Natürlich wird nächste Woche die Gegnerschaft eine andere sein. Eine Weltmeisterschaft ist kein Grand Prix.

Welchen Stellenwert hat die WM für Dich?

Die Weltmeisterschaften in Astana sind schon etwas besonderes. Es sind die letzten Weltmeisterschaften vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Für mich sind es die fünfte und voraussichtlich die letzten Weltmeisterschaften.

Wie fühlst Du Dich nach den Trainingslagern der letzten Wochen?

Ich fühle mich in guter Form. Am Ende wird es darum gehen, wer am Tag des Wettkampfes die optimale Tagesform hat.

Woran hast Du in den letzten Wochen schwerpunktmäßig gearbeitet?

Mein Problem ist die Masse. Technik und Schnelligkeit sind gut. Wir haben weiter an der speziellen Kraft gearbeitet und an der Verbesserung des Griffkampfes bzw. der Griffkraft.

Welches Ziel visierst Du bei den Weltmeisterschaften an?

Ich strebe einen Podestplatz an. Mit dem fünften Platz im vergangenem Jahr habe ich nur knapp eine Medaille verfehlt. Wenn die Tagesform und die Randbedingungen stimmen kann ich meinen fünften Platz vom vergangenem Jahr verbessern.

Facebook

https://www.facebook.com/F.Konitz

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Mareen Kräh (ASAHI Spremberg)

Geburtstag: 28. Januar 1984

Beruf /Ausbildung: Bundespolizistin Sportschule Kienbaum

Graduierung: 3. Dan

Judo seit: 1993

Trainer: Frank Borkowski Verein: Dirk Meyer

Michael Bazynsky

Verein: ASAHI Spremberg

Weltrangliste

5. Platz

Kämpft in der Bundesliga für

PSG Dynamo Brandenburg

Sportliche Erfolge

(ohne Bundesliga und Team-Wettbewerbe)

National

1x Deutsche Meisterin (2011), 2x Silber und 1x Bronze

International

Weltmeisterschaften 2013 Bronze

3x Bronze bei Europameisterschaften (2015, 2012, 2006)

2x Gold, 2x Silber, 9x Bronze bei Grand Slam bzw. Grand Prix Turnieren

Wie war Deine Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften?

Es ist meine vierte WM-Teilnahme. Insofern kann ich auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen und habe 2013 in Rio de Janeiro schon einmal eine Bronzemedaille gewonnen. Ich fühle mich gut auf die WM vorbereitet.

Woran hast Du in den letzten Wochen besonders gearbeitet?

Wichtig für einen erfolgreichen Wettkampf ist eine gute körperliche Fitness. Andererseits geht es auch immer darum, sich taktisch und technisch weiter zu entwickeln. So habe ich in der letzten Zeit verstärkt an der Verbesserung des Überganges vom Stand zum Boden gearbeitet.

Welchen Stellenwert nimmt die WM für Dich ein?

Die WM in diesem Jahr steht unter einem besonderen Zeichen. Sie ist die letzte WM vor den Olympischen Spielen 2016. Insofern wird es sicherlich eine schwere WM. Große Teilnehmerfelder werden den Athleten/Innen alles abverlangen. Dabei muß man auch immer damit rechnen, dass unbekannte Athletinnen auftauchen und das Ranking durcheinander bringen können.

Welches Ziel hast Du Dir für die WM gesetzt?

Ich möchte gern mit einer Medaille gewinnen. Dass das klappen kann hat die WM 2013 gezeigt. Außerdem ist das Verhältnis der Mädchen in der ganzen Mannschaft untereinander einfach super. Das motiviert jede einzelne Kämpferin das bestmögliche aus sich herauszuholen.

Wen siehst Du in Deiner Klasse als Favoritin?

Ich sehe Majlinda Kelmendi (KOS) als die Favoritin. Als zweifache Weltmeisterin wird sie trotz ihrer Verletzungspause, Kreuzband-OP, entscheidend bei der Medaillenverteilung mitmischen.

Website

Mareen Kräh

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Laura Vargas Koch (EBJC)

Geburtstag: 29. Juni 1990

Beruf /Ausbildung: Masterstudium Mathematik

Graduierung: 3. Dan

Judo seit: 1998

Trainer: Michael Bazynski, Frank Borkowski,

Carsten v. Leupoldt

Verein: EBJC

Weltrangliste

3. Platz

Kämpft in der Bundesliga für

TSV München-Großhadern

Sportliche Erfolge

(ohne Bundesliga und Team-Wettbewerbe)

National

3x Deutsche Meisterin (2014, 2012, 2010), 2x Silber und 3x Bronze

International

Vizeweltmeisterin 2013

2x Vizeeuropameisterin (2015, 2014)

5x Gold, 3x Silber und 6x Bronze bei Grand Slam bzw. Grand Prix Turnieren

Nach dem zweiten Platz bei den European Games in Baku konntest Du auf Grund einer Verletzung an keinen weiteren Turnier teilnehmen. Wie geht es Dir eine Woche vor der WM?

Nach einem sehr durchwachsenen Jahr freu ich mich jetzt auf die WM in Astana. Meine Knieverletzung ist gerade noch rechtzeitig gut geworden, so dass ich an den Start gehen kann und jetzt fühl ich mich fit und hoffe, dass ich bis zur WM auch noch die nötige Sicherheit und Routine bekomme.

Welchen Stellenwert hat die WM für Dich?

Die WM ist eindeutig der Jahreshöhepunkt in 2015. Man kann hier viele wichtige Punkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen erkämpfen. Insofern freue ich mich wahnsinnig, dass ich in Astana, bei diesen Wettkampfhöhepunkt kämpfen kann.

Mit Szaundra hast Du eine starke junge Kämpferin aus den eigenen Reihen neben Dir – was bedeutet das für Dich bzw. wie wirkt sich das für Dich aus?

Ich versuche mich beim Wettkampf und in meiner Vorbereitung ganz auf mich zu konzentrieren und mir keine Gedanken über meine nationale Konkurrenz zu machen. Andererseits ist es für die eigene Entwicklung förderlich, wenn man auf sehr hohem Niveau trainieren kann.

Website

http://www.lauravargaskoch.com

Facebook

https://www.facebook.com/LauraVargasKoch

luise malzahn

Luise Malzahn (SV Halle)

Geburtstag: 09. Juni 1990

Beruf /Ausbildung: Polizeikommissarin Sachsen Anhalt

Graduierung: 2. Dan

Judo seit: 1999

Trainer: Frank Borkowski

Verein: SV Halle

Weltrangliste

4. Platz

Kämpft in der Bundesliga für

TSG Backnang

Sportliche Erfolge

(ohne Bundesliga und Team-Wettbewerbe)

National

4x Deutsche Meisterin (2015, 2014, 2011, 2008), 2x Silber, 1x Bronze

International

Vizeeuropameisterin 2015, 1x Bronze 2011

4x Gold, 6x Silber und 9x Bronze bei Grand Slam bzw. Grand Prix Turnieren, darunter Bronze beim IJF-Masters 2015 in Rabat

Du trainierst am Olympiastützpunkt in Berlin.
Seit wann trainierst Du hier?

Seit Anfang des vergangenes Jahres ist der Olympiastützpunkt Berlin meine Trainingsstätte und OSP-Trainer Frank Borkowski mein Trainer.

Der Wettkampfkalender ist sehr voll
und ich kann mir vorstellen, dass es da schwer ist mit der Vorbereitung?

Der internationale Wettkampfkalender ist voll und geht über das ganze Jahr. Dementsprechend hoch ist auch die Belastung. Die Zeit zwischen den Wettkämpfen wird genutzt für die Vorbereitung auf folgende Turniere. Die vielen Wettkampfhöhepunkte fordern ein hohes Maß an Grundlagenausdauer, spezifischer Ausdauer und Kraft. Daran wird das ganze Jahr gearbeitet. Um immer wieder fit zu sein nimmt die Regeneration einen besonderen Stellenwert ein.

Ist es denn möglich in den kurzen Zeiträumen zu regenerieren?

Trotz der Wettkampfbelastung gelingt es mir ganz gut meine Kräfte recht schnell wieder zu regenerieren. Der Körper hat sich immer besser an den Rhythmus gewöhnt. Ich fühle mich gut vorbereitet auf Astana.

Woran hast Du in der Vorbereitung auf die WM besonders gearbeitet?

Neben der Erhaltung einer guten körperlichen Fitness sind es immer wieder taktisch-technische Schwerpunkte, an denen wir gearbeitet haben. So war die Analyse der Kampfweise von möglichen Kämpferinnen bzw. Kämpfertypen ein wichtiger Aspekt. Die Schlüsse daraus werden mir dabei helfen, mich taktisch und technisch besser darauf auf die Kampfweise einstellen zu können.

Welchen Stellenwert hat die WM für dich bzw. welches Ziel hast Du Dir für die Weltmeisterschaften gesetzt?

Eine Weltmeisterschaft ist ein besonderer Wettkampfhöhepunkt und damit auch eine besondere Herausforderung. Ich fühle mich gut und mit wenn die Tagesform stimmt plus einem Quäntchen Glück sehe Potential für eine Medaille. Mein Ziel ist es um 17.Uhr im Finalblock zu stehen.

Welche Bedeutung hat die WM für Dich in Hinblick auf Olympia 2016?

Die Olympischen Spiele 2016 sind schon mein Ziel. Ich denke hier aber eher in Etappen. Insofern möchte ich mich jetzt auf die WM konzentrieren.

Wen siehst Du als Favoritin in Deiner Klasse?

Die Olympiasiegerin von 2012 und Weltmeisterin von 2010 Kayla Harrison aus den USA.

Website

Luise Malzahn

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facebook.com/JudokaLuiseMalzahn