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Sven Maresch (SC Berlin)

Geburtstag: 19. Januar 1987

Beruf /Ausbildung: Bundeswehr Sportfördergruppe

Graduierung: 3. Dan

Judo seit: 1993

Trainer: Frank Möller, Detlef Ultsch

Verein: SC Berlin

Weltrangliste

9. Platz

Kämpft in der Bundesliga für

TSV Abensberg

Sportliche Erfolge

(ohne Bundesliga und Team-Wettbewerbe)

National

3x Deutscher Meister (2014, 2011, 2009), 1x Silber und 2x Bronze
International

1x Bronze bei den Europameisterschaften 2014

4x Gold, 3x Silber und 4x Bronze bei Grand Slam bzw. Grand Prix Turniere

Wie ist die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften gelaufen?

Die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaften sind gut verlaufen. Das Trainingslager in Kienbaum wirkt noch nach. Ich fühle mich aber fit für meinen vierten WM-Einsatz in Astana. Immerhin kann ich auf zahlreiche Erfahrungen aus den letzten Jahren zurückgreifen und aufbauen.

Woran habt Ihr in den letzten Wochen schwerpunktmäßig gearbeitet

Meine physischen und konditionellen Fähigkeiten sind auf einem sehr guten Niveau. Es ist schon ein hohes Maß an Grundlagenfitness notwendig, um im Rahmen des internationalen Wettkampfkalenders ständig hohe Wettkampfleistungen abrufen zu können. Dementsprechend muß man sich auf bestimmte Wettkampfhöhepunkte konzentrieren und darauf gezielt vorbereiten. „Ich habe die letzten Wochen verstärkt im technisch-taktischen Bereich gearbeitet.

Wie gelingt es Dir, mit dem hohen Erwartungsdruck zurecht zu kommen?

Ich empfinde den äußeren Druck nicht mehr groß, da die dafür zuständigen Faktoren bei solch vielen wichtigen Turnieren zur Normalität geworden sind. In zahlreichen Wettkämpfen habe ich gelernt mir keinen zusätzlichen Druck zu machen. Wenn man sich selber unter Druck setzt, wird man verkrampft und kann keine optimale Leistung abrufen. Meine jahrelangen Erfahrungen helfen mir mit dieser Situation klar zu kommen.
Außerdem stelle ich mir selbst hohe Ziele für den Wettkampf. Am besten ist es von Kampf zu Kampf zu denken und eine Medaille ist der Lohn für die zahlreiche Trainingseinheiten und schweißtreibenden Anstrengungen.

Welchen Stellenwert haben die Weltmeisterschaften für Dich?

Eine Weltmeisterschaft ist nach den Olympischen Spielen das zweit höchste Event und damit ein Topereignis für jeden Judoka. Für mich sind es die vierte Weltmeisterschaften. Ein Jahr vor der Olympiade in Rio de Janeiro haben die Weltmeisterschaften schon einen besonderen Stellenwert. Neben wichtigen Punkten in der Olympiaqualifikation ist ein gutes Wettkampfergebnis in Astana auch wichtig für die mentale Stärke in Richtung Rio.

Welches Ziel hast Du Dir für die Weltmeisterschaften gesetzt?

Seit nun mehr zwei Jahren bin ich in der Weltrangliste unter den Top-Ten zu finden. Mein Wunsch und Ziel ist ein Platz auf dem Podest. Auf Grund der hohen Leistungsdichte ist die Tagesform und ein wenig Glück entscheidend für das Erreichung einer Medaille.

Wen siehst Du als Favoriten in Deiner Klasse?

Insgesamt ist das Leistungsniveau sehr hoch und die Leistungsdicht groß. Die Favoriten sind sicherlich Avtandili Tchrikishvili (GEO), der amtierenden Weltmeister von 2014 und dreifachen Europameister. Ein zweiter Favorit ist Takanori Nagase (JPN), der Gewinner des Masters - Turnier in Marokko.

Website

http://svenmaresch.de/

Facebook

facebook.com/pages/Sven-Maresch

wm u18 Heute beginnen die Weltmeisterschaften der U 18 in Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien Herzegowina. Nach den Europameisterschaften und der EYOF ist das der dritte Wettkampfhöhepunkt für die Altersklasse. Vom 05.-09. August 2015 kämpfen 478 Judoka aus 59 Nationen um Titel und Medaillen. In der siebenköpfigen DJB-Auswahl steht mit Daniel Zorn (BC Randori) ein Berliner Judoka. ( Interview mit Daniel vor der Abreise )

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karis Rund 470 eröffnung Judoka aus 37 Nationen trafen sich zur 24. Auflage eines der hochkarätigsten Turniere für Junioren/Innen. In der Großen Halle des Sportforums Berlin Hohenschönhausen ging es auf den fünf Matten und auch witterungsbedingt wieder heiß her. Am erfolgreichsten waren die Männer aus Russland mit vier und die Frauen aus den Niederlanden mit zwei Siegern. Die Deutschen Judoka erkämpften eine Gold, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen.

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sindelfingen Am vergangenen Wochenende fand das Internationale Glaspalastturnier in Sindelfingen statt. Samstag gingen die Altersklassen u13, u15 und u21, und am Sonntag die u18 sowie Männer und Frauen auf die Matte. Über 600 Starter aus 9 Nationen versprachen spannende Kämpfe.
(Foto l.n.r.) Jakob Spiegel, Peter Binner, Stephan Machulik und Daniel Kleinen vertraten Berlin als Kampfrichter. Mit über 40 Kollegen aus den verschiedensten Landesverbänden konnte jeder von uns wertvolle Erfahrung sammeln.
Frank Müller und Dr. Andre Lippeck beobachteten die Kampfrichter auf der Matte und freuten sich über gute Leistungen. Danke an die Organisatoren des Turniers und die württembergische Kommission für die Einladung

EYOF Unter den 3500 Sportlern und Sportlerinnen aus 50 Nationen werden auch zwei Judoka unseres Landesverbandes ab dem 26.07.2015 auf der Matte in Aktion sein. Vladislav Gavrilow (SC Berlin) startet am 01. August 2015 in der Klasse bis 90 kg. IJF-A Kampfrichter Nedim Bayat (EBJC) wird mit seinen Kampfrichterkollegen/Innen dafür Sorge tragen, dass die Kämpfe entsprechend dem Reglement ausgetragen werden.

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tyumen Beim Grand Slam in Tymen ging es um wichtige Punkte für die Olympiaqualifikation. Gleichzeitig war dieses Turnier für viele Athlenten/Innen noch einmal eine Gelegenheit die Form in Richtung Weltmeisterschaften vom 24.-30. August in Astana zu überprüfen. Sven Maresch (SC Berlin) erkämpfte sich in Tymen eine Bronzemedaille bis 81 kg. Franziska Konitz (SV Berlin 2000) belegte einen fünften Platz im Schwergewicht. Zwei weitere Bronzemedaillen brachten die OSP-Sportlerinnen Mareen Kräh (-48 kg / Asahi Spremberg) und Luise Malzahn (-78 kg / SV Halle) mit nach Berlin.(Foto © IJF Medien von G. Sabau)

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karis Traditionell zum Abschluss des Schuljahres wurden der beste Sportler, die beste Sportlerin und die beste Mannschaft des Sport und Leistungszentrum Berlin (SLZB) geehrt. Mit Daniel Zorn (BC Randori), amtierender Deutscher Meister, Fünfter der Europameisterschaften und mehrfacher Medaillengewinner bei European Cups gehörte neben Nyara Sabally und der B-Jugend Füchse Berlin ein Judoka zu den Ausgezeichneten.(Foto v.l.n.r. OSP Leiter Dr. Harry Bähr, Leiter LSB Frank Schlizio, Daniel Zorn, Nyara Sabally (in Vertretung für ihre Schwester Satou) und die B-Jugend Füchse Berlin ).

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logo jvb Sowohl beim Grand Slam in Tyumen, dem EC der Männer und Frauen in Sindelfingen als auch beim EC der Junioren in Wroclaw treten Berliner Judoka am Wochenende gegen starke internationale Konkurrenz an. Im Mittelpunkt steht neben dem Kampf um wichtige Ranglistenpunkte der Nachweis einer guten Formentwicklung in Hinblick auf die anstehenden Wettkampfhöhepunkte in den nächsten Wochen.

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