Donnerstag, Juli 23, 2026
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40 junge Judoka übernehmen Verantwortung

Mit großem Interesse und erstmals an zwei Ausbildungsstandorten ist die Trainerassistent*innen-Ausbildung 2026 des Judo-Verband Berlin zu Ende gegangen. Insgesamt nahmen 40 Jugendliche aus 13 Berliner Judovereinen an der vierteiligen Ausbildung teil.
Die hohe Nachfrage zeigt, dass viele junge Judoka bereit sind, sich über das eigene Training hinaus in ihren Vereinen einzubringen. Sie möchten Verantwortung übernehmen, ihr Wissen weitergeben und ihre Trainer*innen künftig bei der Arbeit auf und neben der Matte unterstützen.
Um möglichst vielen Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen, wurde die Ausbildung in diesem Jahr erstmals parallel an zwei Standorten durchgeführt. Neben dem regulären Lehrgang stellte Kaizen Berlin e. V. kurzfristig zusätzliche Hallenkapazitäten zur Verfügung und ermöglichte damit 15 weiteren Jugendlichen die Teilnahme.
Der Judo-Verband Berlin bedankt sich bei Kaizen Berlin für die unkomplizierte und engagierte Unterstützung.

Erste Schritte am Mattenrand

In den vier Ausbildungsabschnitten erhielten die Teilnehmenden einen grundlegenden Einblick in die Aufgaben von Trainerassistent*innen. Sie beschäftigten sich unter anderem damit, wie Übungen verständlich erklärt, Trainingsgruppen unterstützt und Kinder und Jugendliche sicher und altersgerecht angeleitet werden können.
Dabei ging es nicht nur um methodische und organisatorische Grundlagen. Auch die Rolle als Vorbild und die Verantwortung gegenüber jüngeren Vereinsmitgliedern waren wichtige Bestandteile der Ausbildung. Respekt, Hilfsbereitschaft, Fairness und gegenseitige Unterstützung wurden nicht nur besprochen, sondern während der gemeinsamen Ausbildung praktisch gelebt.
Ergänzt wurden die Lehrgangsinhalte durch Praxisstunden in den Heimatvereinen. Dort konnten die Jugendlichen erste Erfahrungen sammeln, Aufgaben im Training übernehmen und das Gelernte unmittelbar anwenden. Ein besonderer Dank gilt daher auch den Heimtrainer*innen, die die Teilnehmenden begleitet und bei ihren ersten Schritten unterstützt haben.

Engagiertes Referententeam

Durchgeführt wurde die Ausbildung von Christof Stähler, Nils Feyerabend, Lilly Richter, Andreas Karnopp und Lars Sperling. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Fachwissen und großem persönlichem Einsatz begleiteten sie die Jugendlichen durch die einzelnen Ausbildungsabschnitte und bereiteten sie auf ihre künftigen Aufgaben im Verein vor.
Der Großteil der Teilnehmenden konnte die Ausbildung bereits vollständig abschließen und die Urkunde entgegennehmen. Einzelne noch ausstehende Praxis- oder Ausbildungsnachweise können zeitnah nachgereicht werden.
Mit dem Abschluss der Trainerassistentinnen-Ausbildung ist ein wichtiger erster Schritt getan. Die Jugendlichen können ihre Trainerinnen nun qualifiziert unterstützen, Verantwortung in ihren Vereinen übernehmen und wertvolle Erfahrungen für eine mögliche spätere Trainertätigkeit sammeln.
Der Judo-Verband Berlin gratuliert allen Teilnehmenden zu ihrem Engagement und bedankt sich bei den beteiligten Vereinen, Heimtrainerinnen und Referentinnen für die Unterstützung.
Wir freuen uns darauf, die neuen Trainerassistent*innen künftig am Mattenrand zu erleben – und vielleicht einige von ihnen schon bald in der nächsten Ausbildungsstufe wiederzusehen. (Patrick Stix, Bildungsreferent/Fotos Referententeam)