TV-Beitrag: Hussein Almaamori
Nach einer Reportage des Landessportbundes Berlin griff auch der rbb die Geschichte von Hussein Almamoori auf. Der ehemalige erfolgreiche Judoka und Trainer aus dem Irak musste wegen der politischen Lage aus seiner Heimat fliehen. Der 34-jährige fand bei KAIZEN Berlin sein neues sportliches Zuhause. Inzwischen ist er eine feste Größe im Verein. Er sagt selbst: „KAIZEN, das ist wie meine Familie.“
Der Beitrag lief zuerst in der rbb-Abendsendung Der Tag am 21. Januar 2026. Unter folgendem Link ist der Beitrag bis Dienstag, 27.01.2026 abrufbar: https://www.rbb-online.de/der-tag/videos/20260121_1800.html (Beitrag ab 1:17:53)
Eine Wiederholung lief in der Sendung Das Ländermagazin UM6 am 25. Januar 2026. Das Video dieser Sendung ist bis zum 01.02.2026 abrufbar: https://www.ardmediathek.de/video/rbb-um6/rbb-um6-vom-25-01-2026/rbb/Y3JpZDovL3JiYl8wYzRhM2MyMi03OWJkLTQzZTAtODExYi0zNWZhMjA4YTYwMjJfcHVibGljYXRpb24 (Beitrag ab 18:53)
Vom irakischen Meister zum Trainer bei KAIZEN Berlin
Hussein Almamoori arbeitet seit knapp zwei Jahren als Judo-Trainer bei KAIZEN Berlin. Der 34-Jährige stammt aus dem Irak und hat an der Universität Babylon Leibeserziehung mit Schwerpunkt Judo studiert. Als aktiver Sportler gewann er Medaillen im Judo, Sambo und Ju-Jitsu bei internationalen Turnieren und Meisterschaften. In seiner Heimat gründete Hussein Almamoori ein eigenes Trainingszentrum. Aufgrund der politischen Lage und der Zerstörung der Halle verließ er das Land. Zunächst lebte er in Russland, der Ukraine-Krieg zwang ihn erneut zur Flucht. Er kam nach Deutschland, wo er sich in Berlin niederließ.
Bei KAIZEN Berlin stellte er sich mit seinen Unterlagen vor und begann zunächst ehrenamtlich als Trainer zu arbeiten. Inzwischen ist er festangestellt. Der Verein unterstützte ihn bei der Anerkennung seiner Trainerqualifikation durch den Deutschen Judo-Bund, bei der Arbeitserlaubnis sowie bei der Wohnungssuche.
Hussein Almamoori trainiert Kinder- und Nachwuchsgruppen sowohl im Schul- als auch im Vereinsbereich. Sein Trainingsansatz legt Wert auf Zusammenarbeit, Toleranz und Selbstbewusstsein. Kinder und Eltern schätzen ihn für seine ruhige und klare Art. Während seine Judoka aus dem Wettkampfteam derzeit bei den Berliner Meisterschaften und den folgenden Gruppenmeisterschaften antreten, kämpft er selbst weiter für eine langfristige Aufenthaltserlaubnis. Gemeinsam mit seiner Sportfamilie von KAIZEN Berlin.



Der TV-Beitrag auf Social Media
Kurze Zusammenschnitte des TV-Beitrages hat der rbb auf Instagram und Facebook hochgeladen.
Instagram: https://www.instagram.com/p/DT0dXMsEjlY/
Facebook: https://www.facebook.com/reel/852413814277169
Weiterführende Links
▹ LSB Berlin: Im Sommer soll nicht Schluss sein, Angela Baufeld (31.07.2025). https://www.lsb-berlin.de/aktuelles/news/details/im-sommer-soll-nicht-schluss-sein
Text: Lars Sperling, Iljana Marzok
Fotos: Sven Borowiak, privat
