Mittwoch, Juli 24, 2024
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Das Leben im Welt-Judo-Museum kehrt zurück

Der Corona-Virus hatte unsere Sportart in den vergangenen Monaten sehr stark beeinträchtigt. Judo als Kontaktsportart gehörte zu den letzten Sportarten, die ihr gewohntes Training wieder aufnehmen konnten.
Auch unser Judo Welt-Museum war hiervon betroffen. So wie die anderen kulturhistorischen Einrichtungen konnten hier keine Besucher empfangen werden. Für Lothar Nest, den Inhaber des einzigartigen Museums, war das eine sehr schwere Zeit. Insofern war der Besuch von Dieter Steen ein Zeichen dafür, dass das Leben im Museum weitergeht. Er, verheiratet mit einer japanischen Frau, ermöglichte gemeinsam mit Alfred Scholz das erste Training einer deutschen Mannschaft im Kodokan. Dieter kam nicht mit leeren Händen, er überreichte Lothar eine Spende von Wolf-Dieter Paetsch, einen technisch sehr versierten Judoka. Dieser wurde 1961 mit dem 1. DJC Frankfurt/Main Deutscher Mannschaftsmeister. Das ist der erste Deutsche Judoclub, gegründet von Alfred Rhode 1922. 
Der DJB-Paß von 1956, der Nagaokapokal, die Kodokan-Urkunde zum 3. Dan und über 20 Medaillen können jetzt im Judo-Museum bestaunt werden.
Nutzt die Gelegenheit nationale und internationale Judogeschichte zu erleben. Das Welt-Judo-Museum erwartet Euch.