Deutsche Delegation erfolgreich bei den Special Olympics Sweden Invitational Games 2026
Mit insgesamt 73 Personen bestehend aus AthletInnen, TrainerInnen, BetreuerInnen und ÄrztInnen reiste Special Olympics Deutschland am 02.09.2026 nach Malmö zum Einladungsturnier von Special Olympics Sweden. Der Einladung Schwedens folgten weitere 26 Nationen, darunter u.a. Monaco, die Slowakei, Ungarn, Frankreich, Gibraltar, Isle of Man etc.
Aus Deutschland waren insgesamt vier ID-Judokas mit ihren TrainerInnen in Malmö. Für Special Olympics Berlin wurden Rico Klutz und Tobias Otrombowsky sowie ihr Trainer Sven Neuber vom TSV Spandau 1860 e.V. nominiert. Die beiden weiblichen Judokas kamen vom JSV Speyer und wurden von Catalina Olave-Munoz betreut. Die Mädchen wurden von Special Olympics Rheinland-Pfalz nominiert.
Nach einer teilweise sehr schwierigen Anreise am Mittwoch – mit Verspätungen, verpasstem Anschluss, verlorenem Gepäck- ging es am Donnerstag ins „Svensk Judo Nationelt Elitcenter“ zum ersten Training. Um neue Judoka kennenzulernen, wurde das Training aller anwesenden Nationen, in Absprache der TrainerInnen, zusammengelegt und so trainierten etwa 16-18 Athleten aus Norwegen, Finnland und Deutschland zusammen unter der Leitung von drei TrainerInnen aus den einzelnen Ländern.
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Am Freitag schloss sich noch ein Sportler aus Island mit seiner Trainerin den Judokas zum Abschlusstraining an, bevor es Freitagabend zur Eröffnungsveranstaltung ging, auf der unter anderem der ehemalige Bundesgeschäftsführer und jetzige Regionale Präsident von Special Olympics Europa und Eurasien ein paar liebe Worte an alle Delegationen richtete.
Am Samstag war der große Wettkampftag. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Veranstalter begann das Divisioning, bei welchem die Voreinteilung der Sportler in die fünf unterschiedlichen Level (früher Wettkampfklassen) überprüft und ggf. korrigiert wird. Bei der deutschen Delegation passte die Voranmeldung.
Tobias hatte insgesamt vier Kämpfe, von denen er die ersten beiden souverän gewann. Beim dritten Kampf traf er auf einen Sportler aus Monaco, der bereits 2023 bei den WorldGames in Berlin gold gewann. Diesen Kampf verlor Tobias unglücklich. Tobi war dadurch so eingeschüchtert, dass er sich im letzten Kampf nicht konzentrieren konnte und diesen auch verlor. Glück im Unglück war, dass sich drei Kämpfer im Kreis geschlagen haben und Tobias durch die kürzeste Kampfzeit die Silbermedaille gewann. Rico konnte sich in einem von drei Kämpfen behaupten und hielt in den anderen beiden Kämpfen lange stand, sodass er sich die Bronzemedaille sicherte. Bei den Frauen konnte sich Katja die Silbermedaille und Miriam (beide vom JSV Speyer) die Bronzemedaille sichern.
Tobias 2. Platz |
Rico 3. Platz (dunkelhaarig) |
Miriam 3. Platz |
Katja 2. Platz |
Wir fuhren alle sehr glücklich und mit vielen positiven Emotionen wieder in die Heimat. Diese Entsendung von Special Olympics Deutschland wird uns lange in Erinnerung bleiben. Wir haben viele nette und herzliche Menschen kennengelernt sowie Einladung aus Norwegen, Finnland und Schweden für weitere Wettbewerbe erhalten.
Das gesamte deutsche SpecialOlympics-Team repräsentierte Sport-Deutschland von der besten Seite.
Vielen Dank an Special Olympics Deutschland, das es uns ermöglicht wurde, an dieser Reise teilzunehmen, allen voran Tom Hauthal und Gesine Springer, die vor Ort zu jeder Tages- und Nachtzeit für uns erreichbar und ansprechbar waren.

Die Judowerte auf schwedisch.


