Montag, März 23, 2026
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Edelmetall für Berliner in Sofia und Tiblissi

Neben den Kadetten und Junioren beim internationalen Thüringenpokal in Bad Blankenburg und den Bremen-Masters waren auch Judoka aus unserem Bundesstützpunkt beim European-Cup in Sofia und beim Grand Slam Turnier in Tiblissi in Aktion und erfolgreich.
Jannis Baschin (SF Kladow) gewinnt in Sofia Gold in der Klasse bis 100 kg und Losseni Kone (SC Alstertal-Langenhorn / BSP Berlin) gewinnt Silber beim Grand Slam in Georgien im Schwergewicht.

Goldmedaille beim EC in Sofia

 Jannis Baschin startete nach einer verletzungspause beim European-Cup in Sofia in die Wettkampfsaison 2026. Gleich im ersten Kampf gegen Kevin Nestor (SWE) zeigte der Berliner, dass er Lust auf Kämpfen hatte. Mit Sumi-Gaeshi, Ko-Uchi-Make Komi entschied er den Kampf vorzeitig für sich. Gegen Tymur Valeiev (UKR) gelang ihm zwar keine Wurftechnik, aber Jannis machte Druck, so dass sein Gegner drei Mal bestraft werden musste. Im Halbfinale konnte ihn auch Jakob Vares aus Estland auf dem Weg ins Finale nicht aufhalten. Mit einem Uchi-Mata und einer Übernahme war das Finale erreicht. Jannis kämpfte weiter konzentriert und konnte Giel Gol (NED) mit einem Ura-Nage werfen. Damit erkämpfte sich _Jannis seine erste EC-Medaille bei den Männern und dann gleich Gold.
Neben Jannis waren auch Leo Erdmann (BC Randori) bis 100 kg und Elija Ruben Märkt (SC Bushido) bis 81 kg am Start.
Herzlichen Glückwunsch an Jannis und das Trainerteam zum Turniergewinn.

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Silber beim Grand Slam in Tbilisi / Georgien

Heute fehlten die großen Würfe, aber Schritt für Schritt kämpfte sich Losseni in das Finale. Mit Ura-Nage (Yuko) gegen Saba Kardava (GEO) , eine Fußfegetechnik (Yuko) gegen Kanan Nasibor (AZE) , Sieger beim Grand Slam in Taschkent und U23 Europameister 2025, und einen dritten Yuko gegen Jakub Sordyl (POL) mit einer O-Soto-Gari Technik stand Losseni im Halbfinale. Es waren weiter zwei Yuko-Wertungen, für Ura-Nage und einen Sumi-Gaeshi, die den Einzug in das finale perfekt machten. Nach konzentrierten Beginn gegen Irakli Demetrashvili aus Georgien nutzte dieser einen Augenblick für einen Uchi-Mata. Losseni gewann Silber. „Neben der Freude über Silber bin ich aber nicht ganz zu frieden. Der Tag war aufregend und ich habe versucht von Kampf zu Kampf zu denken. Das hat auch gut geklappt – so stand ich im Finale. Das verlief nicht nach unseren Vorstellungen. Man lernt bei jedem Turnier dazu und ich werde versuchen es in Zukunft umzusetzen.“

Neben Losseni kämpften in Georgien auch Lasse Schriever (TH Eilbeck ) bis 100 kg und Nikole Stahkov (KSC ASAHI Spremberg) bis 52 kg, beide Athleten im Bundesstützpunkt Berlin. Sie konnten zwar hier nicht gewinnen, aber sammelten weitere Erfahrungen auf diesem Niveau für ihre weitere Entwicklung..

Für Nikole, nach ihrem ersten Einsatz bei einem Grand Slam Turnier, stellt es sich so dar:“ Insgesamt bin ich sehr froh darüber, solche Einsätze auf Top- Judo Niveau kämpfen zu dürfen. Dies zeigt mir, was es braucht um auf so einem Niveau zu kämpfen. Ich habe noch viel harte Arbeit vor mir, um erfolgreich zu sein.
Mein Weltranglistenplatz hat natürlich auch schon Auswirkungen auf die Auslosung.  Allerdings gibt es auf dem Niveau kaum ein leichtes Los. Das heißt, man muss auch aus einem vermeintlich schweren Los, das Beste daraus machen. Ich bin positiv, dass ich dies schaffen werde und überzeugt davon, dass es nicht meine letzten Einsätze auf so einer Judobühne waren. Die Freude auf zukünftige Aufgaben ist groß.“
Wir gratulieren Losseni und dem Trainerteam zu dieser Leistung und wünschen allen unseren Athleten*Innen weiterhin viel Erfolg.(Fotos IJF / priv. / FS)

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