Klausurtagung des JVB Präsidium
Es ist bereits ein kontinuierliches Format des JVB Präsidiums geworden: die jährliche Klausurtagung.
Am Freitag, den 18.09.2026 trafen alle Präsidiumsmitglieder und die neue Geschäftsstellenleiterin Jenny Sättler gegen 18 Uhr nach dem Feierabend der täglichen Arbeit in Schorfheide ein. An diesem Abend wurde noch bis 22 Uhr getagt. Es wurden die Themenblöcke besprochen, analysiert, sortiert und zeitlich eingeordnet. Die Protokollkontrolle des Vorjahres wurde besprochen, Neuigkeiten aus dem DJB ausgetauscht und erste Themen der Geschäftsstelle angegangen.
Der JVB stellt die Weichen für die Zukunft
Gemeinsam Judo gestalten, Strukturen weiterentwickeln und den Blick nach vorn richten: In der Klausurtagung hat sich das Präsidium des Judo-Verbandes Berlin intensiv mit zahlreichen aktuellen und strategischen Themen beschäftigt. Dabei standen sowohl Fragen des Sportbetriebs als auch organisatorische und finanzielle Themen sowie wichtige Zukunftsentscheidungen auf der Tagesordnung.
Sportbetrieb und Leistungssport im Fokus
Ein Schwerpunkt lag auf der weiteren Entwicklung des Sportbetriebs und des Leistungssports. Dabei wurden die Trainersituation am Stützpunkt Berlin, die Zusammenarbeit mit dem Stützpunkt Berlin, die Kaderentwicklung, die Evaluierung der Kaderkriterien sowie das Zusammenwirken von SLZB, JVB und Bundesstützpunkt betrachtet.
Dafür begrüßten wir am Samstagvormittag unsere Bundesstützpunktleiterin Sandra Klinger als Gast.
Auch die Zusammenarbeit mit dem Förderverein des JVB und die Honoratrainer-Vereinbarungen waren Gegenstand der Beratungen. Ziel ist es, die bestehenden Strukturen weiterzuentwickeln und gute Rahmenbedingungen für unsere Athletinnen und Athleten sowie für die sportliche Entwicklung des JVB zu schaffen.
Organisation und Verwaltung weiterentwickeln
Auch innerhalb der Geschäftsstelle und der Verbandsorganisation wurden wichtige Themen bearbeitet. Dazu gehörten unter anderem die Geschäftsstellenleitung, Arbeitszeitkonten, Personalfragen und die Finanzübersicht einschließlich der weiteren Planung.
Darüber hinaus wurden der Terminplan für 2027, die Kommunikation sowie die Bereiche Prüfungswesen und DOKUME thematisiert. Auch die Evaluierung der bestehenden Kontovollmachten war Bestandteil der Beratungen.
Ordnungen, Finanzen und wichtige Entscheidungen
Im Bereich Ordnungen und Finanzen wurden unter anderem die Anträge zur Mitgliederversammlung des DJB, Prämien für Deutsche Meisterschaften, die Fördervereinbarung sowie weitere finanzielle und personalbezogene Fragestellungen beraten.
Gleichzeitig standen zahlreiche konkrete Entscheidungen auf der Tagesordnung. Dazu gehörten unter anderem die Vorbereitung der IDM Special Olympics 2028 und der Deutschen ID Meisterschaften 2029 sowie Fragen zur zukünftigen Zusammensetzung des Präsidiums.
Vision 2030 – unsere Zukunft im Blick
Eine besondere Bedeutung hatte die Evaluierung der Vision 2030.
Die Vision beschreibt, wohin sich der JVB langfristig entwickeln möchte. Nach den vergangenen Jahren war es daher an der Zeit, die bisherigen Zielsetzungen kritisch zu betrachten und mit den aktuellen Rahmenbedingungen abzugleichen.
Im Rahmen der Beratungen wurde die Vision 2030 evaluiert und entsprechend angepasst. Damit soll sichergestellt werden, dass unsere strategische Ausrichtung weiterhin zu den tatsächlichen Anforderungen des Verbandes passt und eine klare Orientierung für die kommenden Jahre bietet.
Die Weiterentwicklung der Vision ist dabei ein wichtiger Schritt: Sie verbindet die langfristige Perspektive mit den konkreten Aufgaben, vor denen der JVB heute steht.
Kommunikation und Nähe zu unseren Vereinen
Auch die Kommunikation innerhalb und außerhalb des Verbandes wurde in den Blick genommen. Mit dem bereits implementierten Präsidiumsblog, einem WhatsApp Kanal des JVB, der stärkeren Verlinkung von BKG und Förderverein auf der Homepage sowie dem Projekt „Heißer Draht“ sollen Informationen künftig noch direkter und transparenter vermittelt werden.
Damit wollen wir den Austausch innerhalb des JVB stärken und die Menschen in unseren Vereinen noch besser über die Arbeit und die Entwicklungen im Verband informieren.
Gemeinsam in die Zukunft
Die Vielzahl der beratenen Themen zeigt, wie vielfältig die Aufgaben eines modernen Judoverbandes sind. Von der sportlichen Entwicklung über Verwaltung und Finanzen bis hin zu strategischen Zukunftsfragen wurden zahlreiche Themen von Freitag Abend bis Sonntag Mittag bearbeitet und entsprechende Beschlüsse gefasst.
Nun gilt es, die getroffenen Entscheidungen mit Leben zu füllen und die vereinbarten Maßnahmen Schritt für Schritt umzusetzen.
Mit der Weiterentwicklung der Vision 2030 und den zahlreichen konkreten Beschlüssen ist der JVB gut aufgestellt, um die kommenden Aufgaben gemeinsam anzugehen und die Zukunft des Judosports in Berlin aktiv zu gestalten.
