Samstag, Juni 22, 2024
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WM-Bronze für DJB-Team in Ecuador

Der Mixed-Team Wettbewerb am letzten Wettkampftag bei den Weltmeisterschaften der Junioren in Guayaquil brachten dem Deutschen Team und damit Levi Märkt (SC Bushido) und Viktoria Folger (SF Kladow) die Bronzemedaille.

Das Deutsche Team hatte nach einem Freilos im Viertelfinale den haushohen Favoriten Japan als Gegner. Beim Stand von 0:4 ging der Weg in die Trostrunde. Der nächste Gegner  war das Team aus Kuba. Levi Märkt kämpfte hier bis 73 kg gegen Kimy Bravo Blanco. Mit einer Sankaku Technik besiegte Levi den Bronzemedaillengewinner seiner Gewichtsklasse bis 66 kg bei dieser WM. Nach großen engagierten Einsatz war beim Stande von 4:1 der Einzug in die Finalrunde geschafft. Brasilien war im kleinen Finale der nächste Gegner. Alle Kämpfer und Kämpferinnen auf und an der Matte boten noch einmal all ihre Kräfte auf. Sie gewannen die ersten vier Begegnungen und  damit die Bronzemedaille.

„Natürlich war es noch einmal ein schöner Abschluss einer guten WM.  Es ist cool, daß wir noch einmal als Team zeigen konnten, was wir leisten können. Jeder hat hierzu seinen Teil dazu beigetragen. Wir haben uns dann am Ende mit Bronze belohnt. 
Für mich persönlich war es nochmal wichtig zu sehen, dass ich auch die Medaillengewinner besiegen kann, da ich mit meinen Einzelergebnis nicht ganz so zufrieden bin. So gibt das mir viel Motivation für die anstehenden Europameisterschaften. “, so Levi Märkt.

Im Finale setzte sich Japan mit einem 4:0 gegen das türkische Team durch und wurde Mixed-Team Weltmeister.

Herzlichen Glückwunsch an Levi, Viktoria, das gesamte Team und an alle verantwortlichen Trainer zu diesem schönen Erfolg.

 

 

Viktoria hatte ihren Wettkampf in der Klasse bis 63 kg am Donnerstag. Im ersten Kampf gegen Ayten Yeksan aus der Türkei überzeugte sie kämpferisch und technisch. Ihre Gegnerin erhielt zwei Shido-Strafen. Mit zwei O-Uchi-Garis beendete unsere Berlinerin  den Kampf vorzeitig. Gegen ihre zweite Gegnerin, Alessia Corrao aus Belgien, begann sie gut. Ein inkonsequentes Übergreifen übernahm die Belgierin mit einem Ura-Nage. Aus dem anschließenden Haltegriff konnte sich Viktoria nicht mehr befreien.
Ein kleiner Fehler mit großer Wirkung. In solchen Momenten merkt man, dass nach langer Krankheit die Wettkampfroutine noch nicht wieder voll da ist, was sich bei einer Weltmeisterschaft schon bemerkbar macht. Insofern war der Gewinn  der Bronzemedaille im Mixed-Team Wettbewerb ein befriedigender Moment für die harte Trainingsarbeit der letzten Wochen.  (Foto IJF)