Montag, Juni 17, 2024
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“Berliner” Hamburger verpaßte knapp das Podest

Am zweiten Wettkampftag kämpften die Männer von 81 kg bis zum Schwergewicht und die leichten Frauenklassen von 48 kg bis 57 kg. Lasse Schriever von TH Eilbeck , ein Sportler unseres Bundesstützpunktes belegte bis 90 kg einen fünften Platz und verpaßte damit nur knapp einen Podestplatz.Die Sieger*Innen der 14 Klassen kamen aus neun Ländern. Deutschland belegte mit zwei Gold-, zwei Silber- und acht Bronzemedaillen den zweiten Platz hinter Kasachstan.
Insgesamt gab es auch am Sonntag viele spannenden Kämpfe mit zahlreichen guten Aktionen im Stand und am Boden.
Die Kampfrichter unter Leitung von Pasquale Tonino Chyurlia und Andreas Hempel machten einen guten Job. Unsere Kampfrichterreferentin und Mitglied der Bundeskampfrichterkommission Katharina Marzok stand  gemeinsam mit André Lippeck den Kollegen*Innen auf der Matte helfend als Beobachter*In zur Seite.
Katharina ist Anfang des Jahres von den Berliner Kampfrichterkollegen*Innen wiederholt als Landesreferentin gewählt und von der Mitgliederversammlung bestätigt wurden. Sie nutzte dien Rahmen des EC’s um Ihre Kommission im Land Berlin vorzustellen und die Berufungsurkunde zu überreichen. In der nächste Legislaturperiode wird Kathi von Daniel Wernicke (links), Dorina Zeibig, Robert Blümel Thomas Jüttner (re. von ihr‘) sowie Robert Winkler (nicht auf dem Foto) unterstützt.

Die Berliner Kampfrichter*Innen haben gemeinsam mit den Karis aus Brandenburg an der Registration, den Care Systemen, den Waagen und der Anzugskontrolle zu eine reibungslosen Ablauf beigetragen.
Das Organisationsteam unter Leitung von Hendrik Haase sorgte mit seinen fleißigen Helfern dafür, dass alle Kämpfer und Kämpferinnen sehr gute Bedingungen  auf und neben der Matte hatten.
An der Stelle ALLEN ein großes Dankeschön. Nach dieser langen Pause war es ein gelungenes Comeback in der European Tour.

Auch heute gingen nicht alle Vorstellungen unserer Kämpfer*Innen in Erfüllung.
Lasse Schriever (BSP-Berlin / TH Eilbeck) startete mit einem schnellen Sieg gegen Tobias Jelinek (CZE) das Turnier. Mit einem Uchi-Mata-Maki-Komi ging er nach 20 Sekunden in Führung. Ein zweiter Waza-ari mit einem Soto-Maki-Komi beendete der Kampf nach 50 Sekunden. Im zweiten Kampf übernahm er eine Uchi-Mata-Angriff von Ernests Laufmanis (LAT). Ein Uchi-Mata beendete auch diese Begegnung vorzeitig. Im Poolfinale traf er auf Azhdar Bajhirov (AZE). Lasse geht mit einem Tani-Otoshi in Führung.  Aus dem folgenden Haltegriff konnte sich der aserbaidschanische Kämpfer nach sieben Sekunden befreien und glich nach ca 2:07 Minuten aus. In der letzten Kampfminute konterte Lasse den Angriff seines Gegners und stand damit im Halbfinale. Hier geriet er gegen Kudyret Dossymov aus Kasachstan in eine Festhalte, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.
Im kleinen Finale konterte Maksims Duinovs aus Lettland einen Angriff von Lasse und schnappte ihm damit die Bronzemedaille weg.
Unser zweiter Starter bis 90 kg, Jannis Baschin (SFK ShidoSha), schied nach seiner Niederlage im ersten Kampf aus.
Elija Ruben Märkt (SC Bushido) hatte in der ersten Runde ein Freilos. In der zweiten traf er auf Lucas Schouten aus Bayern. Ein Tani-Otoschi brachte die entscheidende Waza-ari Wertung.
Der nächste Gegner war Ivans Mihalovs (LAT), der Dritte des EC  in Kaunas. Nach einen Ippon Seoi-Nage geriet Elijas in einen Haltegriff und wurde gleichzeitig gehebelt. Da sein Gegner das anschließend das Poolfinale verlor, war damit für Elija der Wettkampftag beendet.

Bei den Frauen hatten wir mit Katrin Krause (PSV Olympia) bis 57 kg nur eine Berliner Starterin beim Heim-EC. Für sie war es ein Wettkampf in einer neuen Gewichtsklasse. Nach einem ausgeglichenen Kampfgeschehen gelang ihrer Gegnerin Nora Watson (BEL) am Boden erfolgreich einen Würgegriff anzusetzen. Da diese ihren nächsten Kampf verlor, gab es keine Möglichkeit über die Trostrunde eine Platzierung zu erreichen. (Text nach Renate Goschin / Fotos Stephan Steigmann + Klaus Martin)



Wie schon am Samstag, konnten unsere Starter*In wichtige Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit den europäischen Spitzenjudoka sammeln. Wir wünschen allen gemeinsam mit ihren Trainern bei den zukünftig anstehenden Aufgaben viel Erfolg.

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