Freitag, Juni 21, 2024
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Kasachische Judokas gewannen drei von sieben Goldmedaillen (NEU Fotos)

Nach drei Jahren ist der Junior European Cup zurück in Berlin. Die große Halle im Sportforum Hohenschönhausen zeigte sich bereit für 310 Judoka aus 29 Nationen. Die erfolgreichste Nation am ersten Wettkampftag waren die Kämpfer*Innen aus Kasachstan. Bei den Männern stellten sie die Sieger  in den Klassen bis 60 kg und bis 66 kg, bei den Frauen die Siegerin im Schwergewicht. Aserbaidschan dominierte die Klasse der Männer bis 73 kg, sie erkämpfte hier einen kompletten Medaillensatz.
Bei den Frauen teilten sich vier Ländern  die Goldmedaillen.
Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung  wurden Berliner Sportler für ihre Leistungen bei Deutschen Meisterschaften ausgezeichnet. Geehrt wurden Elija Ruben Märkt (SC Bushido) Vizemeister DEM u21 bis 81 kg, Pia Kramkowski (PSV Olympia) Vizemeisterin DEM u18 bis 78 kg, die Bronzemedaillengewinner*In bei Deutschen Meisterschaften Lenny Seifert (SFK ShidoSha) bis 55 kg, Nikolas Kalmoukidis (BC Randori) u18, Katrin Krause (PSV Olympia) bis 52 kg und Lukas Krahn (JC Kano) bis 100 kg u21. Die Ehrungen nahmen Thomas Jüttner, Präsident des JVB, Enrico Günther und Jakob Spiegel, beide Vizepräsident en des JVB. Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten*Innen, die verantwortlichen Trainer und weiterhin viele Erfolge bei den anstehenden Aufgaben.

Die Berliner Starter kamen heute nicht so zum Zuge, wie sie es sich vorgestellt hatten.
In der Gewichtsklasse bis 66 kg gewann Abdusamad Abdullaev (BC Randori) seinen ersten Kampf gegen Twan Katoele (NED) im Golden Score mit einem Tai-Otoshi. In der zweiten Runde unterlag er Nursultan Zaizagaliyev aus Kasachstan, Sieger bei den European Open in Sofia und  den späteren Sieger nach einem Tani-O-Toshi. Nach seiner zweiten Niederlage gegen Abdesalem Khiri (FRA) in der Trostrunde war für ihn das Turnier beendet.
Jan Rapphahn (Polizei SV) und Lenny Prahl (SC Bushido), ebenfalls bis 66 kg, verloren ihre Begegnungen in der ersten Runde. Jan unterlag  Ofek Rahamin (ISR mit Ko-uchi-garie und Lenny verliert gegen den Belgier Ray Marinx  mit Waza-Ari.
Levi Märkt (SC Bushido) begann den Wettkampf mit einen Sieg gegen Kanat Abituly (KAZ)  mit einen Haltegriff. Im zweiten Kampf geriet er nach einer Abtauchtechnik von Dimitar Gospodinov (BUL) mit Waza-ari in Rückstand.  Levi machte weiter Druck, so dass sein Gegner mit Shido bestraft werden mußte. Der Bulgare nutzte kurz vor Ende die Gelegenheit mit einer zweiten Wertung den Kampf für sich zu entscheiden.
Auch Krystian Liwocha (TSV Rudow) gewann seinen ersten Kampf gegen Abdulraouf Maimani (KSA) mit einen Armhebel. In der zweiten Runde verlor er gegen Jan Lisy (CZE), Dritter des EC in Lignano,  mit einer  O-Soto-Otoshi Technik.

Am Ende steht kein zählbares Ergebnis. Für die jüngeren Jahrgänge war es eine Gelegenheit weitere Erfahrungen im Wettkampf mit europäischen Spitzenathleten zu sammeln. (nach R. Goschin / Foto Stephan Steigmann)

Drücken wir morgen den anderen Berliner Kämpfern und Kämpferin die Daumen für möglichst viele Kämpfe und vordere Platzierungen.

Berliner Judoka am zweiten Wettkampftag:
Frauen
Katrin Krause (PSV Olympia) bis 57 kg. sie trifft im ersten Kampf auf Nora Watson (BEL)

Männer
Elija Ruben Märkt (SC Bushido) bis 81 kg – erster Gegner wird ermittelt zwischen Manuel Baptista (POR) und Lucas Schouten (GER)
Jannis Baschin (SFK ShidoSha) bis 90 kg – zuerst gegen Pedro Lima (POR)
Lasse Schriever (BSP-Berlin/TH Eilbeck) bis 90 kg – erster Gegner Tobias Jelinek  (CZE)

Die Wettkämpfe beginnen um 10.00 Uhr und der Finalblock folgt nach der Vorrunde, gegen, 14.30 Uhr

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