Dan-Graduierung beim EBJC: Engagement, Leistung und neue Dan-Grade
Am 10. Mai 2026 fand die zentrale Dan-Graduierung des Judo-Verbandes Berlin in der Halle des EBJC statt. Der EBJC hatte die Ausrichtung der Veranstaltung übernommen und sorgte mit einer hervorragenden Organisation für optimale Bedingungen. Dafür gilt den Verantwortlichen und den zahlreichen Helferinnen und Helfern geleitet von Wissem Kordi ein herzliches Dankeschön.
Das modulare Graduierungssystem hat sich inzwischen fest etabliert. Viele Judoka nutzen die Möglichkeit, einzelne Module bei zentralen Veranstaltungen abzulegen. Dies ermöglicht eine gezielte Vorbereitung auf die jeweiligen Inhalte und sorgt für mehr Flexibilität auf dem Weg zum nächsten Dan-Grad.
Im Zusammenhang mit der modularen Graduierung erreichen uns regelmäßig Fragen zu den geltenden Regelungen. Besonders häufig wird gefragt, wann mit den Modulen für den nächsten Dan-Grad begonnen werden kann. Die Graduierungsordnung des Deutschen Judo-Bundes regelt dies eindeutig: Sobald ein Dan-Grad vollständig erworben wurde, kann bereits das erste Modul des nächsthöheren Dan-Grades abgelegt werden. Die vollständige Graduierung ist jedoch erst nach Ablauf der vorgeschriebenen Vorbereitungszeit möglich.
Auch die Gebührenstruktur wirft gelegentlich Fragen auf. Bei der Anmeldung für einen neuen Dan-Grad werden derzeit 100 Euro erhoben. Davon werden 50 Euro an den Deutschen Judo-Bund abgeführt. Die verbleibenden 50 Euro dienen der Finanzierung der Vorbereitung und Durchführung der Dan-Graduierungen. Dazu gehören neben der eigentlichen Prüfung auch die angebotenen Konsultationen und Unterstützungsangebote.
Dass diese Gebühren auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau gehalten werden können, ist vor allem dem Engagement vieler Trainerinnen und Trainer zu verdanken. Sie investieren Zeit, Wissen und Erfahrung häufig ehrenamtlich und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Dan-Ausbildung in Berlin. Oder um es mit einem bekannten Sprichwort zu sagen: „Tue Gutes und rede darüber.“
Wer seine Module auf mehrere Veranstaltungen verteilt, zahlt bei einer Folgeveranstaltung für jedes weitere Modul eine Gebühr von 10 Euro. Mit diesen Einnahmen werden unter anderem die Einsätze der Prüferinnen und Prüfer finanziert.
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Neue Dan-Trägerinnen und Dan-Träger in Berlin
Im Rahmen der Graduierung konnten insgesamt 18 Judoka erfolgreich einen neuen Dan-Grad erreichen:
4. Dan
- Leonardo Tetzeli von Rosador (TuS Wannsee 1896 e.V.)
2. Dan
- Max Hahnewald (PSV Olympia Berlin e.V.)
1. Dan
- Jan Wabnitz (KiK e.V.)
- Hannes Schildhauer (KiK e.V.)
- Len Enke (DJK Süd Berlin)
- Moritz Paul (DJK Süd Berlin)
- Henning Birkenhake (KiK e.V.)
- Leon Hinze (Tempelhofer Judo Freunde e.V.)
- Fabienne Reiser (PSV Olympia Berlin)
- Manuel Geelhaar (PSV Olympia Berlin)
- Dominic Gollanek (JV Pankow e.V.)
- Martin Engelhard (JV Pankow e.V.)
- Robert Giese (PSV Olympia Berlin)
- Nikolayi Elie Park (PSV Olympia Berlin)
- Mariano Stolakis (PSV Berlin)
- Gleb Volkov (SFK Shidosha)
- Alexander Hölßig (Sport-Dojo Berlin e.V.)
- Christian Schmitt (Sport-Dojo Berlin e.V.)
Der Judo-Verband Berlin gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihrer erfolgreichen Dan-Graduierung. Der Erwerb eines Dan-Grades ist Ausdruck jahrelanger kontinuierlicher Arbeit auf der Matte und zeigt die Bereitschaft, sich intensiv mit den technischen, methodischen und persönlichen Werten des Judo auseinanderzusetzen.
Wir wünschen allen neuen Dan-Trägerinnen und Dan-Trägern weiterhin viel Erfolg auf ihrem persönlichen Judo-Weg.
(Autor: Jörg Dommel)



