Hanse-Kata-Turnier

Judo-Spirit beim Berlin / Brandenburg / Sachsen-Anhalt / Nordrhein-Westfalen Team

Am 09. Dezember 2023 fand das traditionelle Hanse-Kata-Turnier in Ritterhude / Niedersachsen statt, zu dem sich aus Berlin Hanna Schneider (Tori) / Nele Diettrich (Uke)- beide SSG Humboldt, Udo Tietz (Tori) / Sabrina Feld (Uke) – beide SC Charis , sowie aus Berlin / Sachsen Anhalt und Brandenburg Dr. Harald Fungk (Tori) – Grün-Weiß Wittenberg und SC Charis/ Hendrik Krause (JSV Bernau) auf den Weg machten. Aus Nordrhein-Westfalen reiste Jenny Frey (SV Post Düsseldorf) an.

Vor Ort dann: ein Team!

Der Wettkampf war gut besucht, viele Judoka nutzten zudem noch die Anwesenheit der hoch qualifizierten Kata Landes- und Bundeswertungsrichter und des DJB Kata-Beauftragten Sebastian Frey, um ihr Kata-Modul für ihre Dan-Kompetenz bzw. Prüfung zu demonstrieren und anerkennen zu lassen. Die Hürde ist sehr hoch, so wie in Sachsen, wo eine Woche zuvor die 1. Sächsische Kata Meisterschaft stattfand, werden auch hier 60% Niveaustufe zur Anerkennung des Dan-Kata-Moduls gefordert. 

Harald (Tori) und Hendrik (Uke) starteten als zweites Paar, in der mit neun Teams besetzten Ju-no-kata und konnten mit 339,5 Punkten (66,57%) und einer soliden Demonstration einen Bronzeplatz erkämpfen.

Udo (Tori) und Sabrina (Uke) demonstrierten unmittelbar im Anschluß und kletterten mit ihrer Leistung von 368,5 Punkten (72,25%) (bisherige Bestleistung) auf den Silberplatz, mit nur fünf Punkten Abstand zu den Siegerinnen aus Marburg.

Udo demonstrierte dann als Tori noch einmal außer Konkurrenz zusammen mit Jenny Frey (Post SV Düsseldorf) die Katame-no-kata. Auch hier konnten sie sich gegenüber der sächsischen Meisterschaft sowohl in der Performance als auch technisch und vom Gesamteindruck steigern und erreichten 391 Punkte (76,66%)

Hanna und Nele bestätigten ihre gute Leistung zur sächsischen Kata- Meisterschaft auch auf diesem Turnier und erkämpften sich bei einem starken Teilnehmerfeld von 15 Startpaaren mit 317,5 Punkten (62,25%) einen achten Platz. Dabei lagen die Ergebnisse der Teilnehmer oft mit nur geringsten Abständen von teilweise einem halben Punkt sehr dicht zusammen. 

Diesem gut organisierten und besuchten Turnier wohnte dieser tolle Spirit und die Werte des freundlichen und respektvollen Umgangs miteinander inne, den man in Kata-Wettbewerben vorfindet. Die Leistungen der Teilnehmer werden unmittelbar nach der jeweiligen Demonstration mit Applaus der aufmerksamen Beobachter belohnt, man gibt sich gegenseitig Tips und Hilfe, obwohl man sich im Wettstreit befindet. Unser Team, das sich aus vier Bundesländern und verschiedenen Vereinen zusammengefunden und erfolgreich teilgenommen hat, wird diesen verbindenden Spirit im Sinne unserer Judowerte weitertragen

Am 3. Februar 2024 werden wir diesen Geist bestimmt auch zur offenen Berliner Kata-Meisterschaft spüren. (Text: Udo Tietz, Fotos: Harald Fungk/ Udo Tietz/ Jenny Frey)