Montag, Oktober 5, 2026
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Jens-Peter Bischof erkämpfte seinen dritten WM-Titel in der Ü30

Sarajevo bot mit rund 1400 ü30-Judoka eine große Bühne für eine spektakuläre Weltmeisterschaft. Immerhin war dies nach Paris im Vorjahr die zweitgrößte WM bisher. In den ersten vier Altersklassen blieben unsere Judoka ohne Medaille.

Am dritten Wettkampftag gab es endlich die erste Medaille und auch gleich den ersten WM-Titel.

Nach vier harten Kämpfen sicherte sich Jens-Peter Bischof (BC Randori) Gold in der M6 über 100 kg!

In einem deutschen Finale konnte sich Jens-Peter mit 3:1 Shido gegen den Bremer Marcus Utzat durchsetzen und sicherte sich zum dritten Mal den Weltmeistertitel.

Am vierten Wettkampftag zog auch Dieter Motzek-Jordan (BC Randori) mit vier Siegen ins Finale der M7 bis 73 kg ein. Leider musste er sich kurz vor Kampfende dem Schweden Patrik Gardsio geschlagen geben.

Bronze verpasste Andreas Bartsch (BC Randori) ganz knapp. Erst im Golden Score unterlag er dem Magdeburger Ingo Gottschalk (M8 bis 100 kg).

Bei den Damen zog Daniela Kortmann (BC Randori) haarscharf das kürzere Ende. In einem Fünferpool schlugen sich drei Damen im Kreis und ihr blieb aufgrund der Unterbewertung leider nur Platz fünf.

Das waren die vorderen Platzierungen.

Weitere Berliner bei der WM:

  • M3 +100 kg 9. Niazi Chouseiniglu (SV Justitia)
  • M4 -73 Francesco Aiello (Sport Dojo)
  • M4 -100 kg Evgeni Dzura (BC Randori)
  • M6 -81 kg 11. Stephan Steigmann (BC Randori)
  • M7 -100 kg 9. Guido Bars (SV Justitia)
  • M7 +100 9. Tono Messing (BC Randori)

Autoren: Stephan Steigmann & Dieter Motzek-Jordan