Mittwoch, Juli 24, 2024
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Knapp eine Medaille in Baku verpaßt

Von Freitag bis Sonntag kämpften über 400 Judoka aus 62 Ländern beim Grand Slam in Baku um weitere Punkte für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris.
In einem kleinen DJB-Team war auch aus unserem Bundesstützpunkt mit  Renée Lucht (HT 16) eine Kämpferin in die aserbaidschanische Hauptstadt gereist.

Renée absolvierte fünf Kämpfe. Im Viertelfinale gegen Milcan Zabic (SRB)vermochte es keine Kämpferin eine Wertung zu erzielen. Nach einer Minute im Golden Score erhielt Renée den dritten Shido. Mit einem Sieg gegen Kamila Berklikash (KAZ) in Trostrunde stand sie im kleinem Finale.  Hier geriet sie gegen Elis Startseva (AIN) in einen Armhebel. Damit verpaßte Renée hier in Baku knapp die Bronzemedaille und belegte einen fünften Platz. Das Erreichen der Finalrunde war schon ein Erfolg, im Vergleich zu Paris. “Ich habe mich gefreut üder den fünften Platz. Bei den letzten Wettkämpfen lief es nicht so gut. Heute habe ich mich wohl gefühlt, ich hatte Spaß beim Kämpfen. Auch klappten einige Dinge. Natürlich hätte ich gern eine Medaille gewonnen. Mir ist ein Fehler passiert und Fehler werden auf dem Niveau konsequent bestraft. Jetzt folgt der Grand Slam Anfang März in Taschkent. Ich hoffe das isch den Schwung von Baku mitnehmen kann.” Dafür wünschen wir Renée alles Gute und viel Erfolg in Usbekistan. Mit Annika Würfel (VfK Bau Rostock) ist eine weitere Athletin unseres Bundesstützpunktes gemeldet.
Und auch unsere Kampfrichterin, Katharina Marzok, machte an diesem Wochenende einen sehr guten Job. Sie stand in mehreren Kämpfen der Finalrunde.  Sie leitete am Sonntag die Finalbegegnung des Schwergewichts der Frauen.

Herzlichen Glückwunsch an Beide für diese Leistungen. Glückwunsch auch die verantwortlichen Trainer.

Schon mal von der Stelle aus, viel Erfolg in Taschkent.

 

Ergebnisse und Wettkampfinformationen