Montag, Juni 17, 2024
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Zwei weitere Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften u21 im Radrondell der Oderlandhalle

Nach einem sehr erfolgreichen ersten Wettkampftag legten unsere Kämpfer und Kämpferinnen am Sonntag weiter nach. Lorenz Moor (PSV Olympia) über 100 kg und Moniek Reinicke (SC Berlin) +78 kg gewannen eine Bronzemedaille. Vincent Cordes (SC Berlin) über 100 kg, am vergangenem Wochenende Gewinner einer Bronzemedaille bei der DEM u18, belegte hier einen fünften Platz und verpassten damit nur knapp eine Medaille. Das gute Abschneiden rundet ein siebenter Platz von Tim Krüger (Sport Dojo Berlin) bis 100 kg und Onur Akdogan (BC Randori) über 100 kg ab.
Leo Erdmann (BC Randori) bis 100 kg und Oscar Kotulla (ShidoSha Dojo Berlin) über 100 kg wurden Neunte in ihrer Gewichtsklasse.
Die Platzierung von Moniek und Vincent bestätigt, dass sie auf einem gute Weg in Richtung der Junioren sind. Das Abschneiden der gerade in den Juniorenbereich gewechselten Kämpfer/Innen wie Lorenz Moor, Tim Möller und Viktoria Folger gibt Hoffnungen für die folgende Zeit.
Im Medaillenspiegel behaupteten unsere Kämpfer und Kämpferinnen den ersten Platz vor Württemberg und Baden.
Dementsprechend gab es auch nach dem zweiten Wettkampftag eine positive Bilanz von den verantwortlichen Trainern. Im Moment des Erfolges sahen sie natürlich auch die Reserven bei ihren Athleten, die es weiter auszuschöpfen gilt.
Lorenz Moor (PSV Olympia) traf nach einem Freilos in seinem ersten Kampf auf Fabian Heintz aus Köln. Ein Koshi-Guruma beförderte den Kölner auf die Matte und ein Haltegriff beendete den Kampf vorzeitig. Im Poolfinale kam es zur Neuauflage der Halbfinalbegegnung von der DEM u18 im vergangenen Jahr mit Daniel Udsilauri aus Erbach. Der Württemberger beförderte Lorenz mit einen Ura-Nage unsanft auf den Rücken und somit in die Trostrunde. Mit Siegen gegen Bilal Hachem aus Bottrop mit Hiza-Guruma und anschließendem Haltegriff sowie gegen Tim Winsloe aus Bayern mit Hüftwurf und Festhalte kämpfte er sich in das kleine Finale. Sein Gegner, Vincent Cordes, Teamgefährte und Trainingspartner im Bundesstützpunkt, bekam die Entschlossenheit zu spüren. Die Kombination, Hiza-Guruma – Haltegriff beendete den Kampf in der ersten halben Minute und brachte die Bronzemedaille für Lorenz.
Moniek Reinicke (SC Berlin), Deutsche Meisterin in der u18, beförderte ihre Gegnerin Melina Wien aus Bottrop mit einem Ko-Soto-Gari mit dem Rücken auf die Matte. Für Hannah Milius aus Niedersachsen war nach einem Uchi-Mata der Kampf in nur neun Sekunden beendet. Im Poolfinale gegen Milena Voigt aus Lauchhammer konnte Moniek zweimal ihren Soto-Make Komi punkten und somit in das Halbfinale einziehen. In der Auseinandersetzung mit Hannah Schatten aus Nordrhein-Westfahlen entschieden Shido-Strafen den Kampf. Nach 3:15 Minuten erhielt Moniek den dritten Shido. Im folgenden Kampf um Platz drei traf sie erneut auf Melina Wien. Auch diese Begegnung entschied Moniek zu ihren Gunsten und konnte sich über eine Bronzemedaille freuen, die zweite Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft in diesem Jahr.
Vincent Cordes (SC Berlin), Bronzemedaillengewinner bei der DEM u18 in Leipzig, traf nach einem Freilos auf Bilam Hachem aus Bottrop. Nach einem Soto-Make-Komi beendete er mit einem Haltegriff den Kampf vorzeitig. In der dritten Runde traf er auf einen Teamgefährten, Onur Akdogan vom BC Randori. Onur brachte ihn mit seiner Kampfweise an den Rand einer Niederlage, denn Vincent hatte zwei Shidos auf dem Score Bord. Er nahm alle seine Kraft zusammen und beförderte Onur mit einer O-Soto-Otoshi-Technik auf die Matte und zog damit in das Halbfinale ein. Hier traf er auf Losseni Kone (Hamburg), den Dritten der DEM 2019. Der Hamburger war am heutigen Tag einfach zu stark und schicke unseren Athleten in das kleine Finale. Sein Gegner hier war mit Lorenz Moor wieder ein Teamgefährte und Trainingspartner. Der ein Jahr ältere Lorenz beendete den Kampf nach reichlich 20 Sekunden für sich und Vicent kam auf einen fünften Platz.
Tim Krüger (Sport-Dojo Berlin) absolvierte einen couragierten Wettkampf. Seinen ersten Gegner, Yigit Kaan Alabas aus der Pfalz, beförderte er mit einen Uchi-Mata nach nur 17 Sekunden auf die Matte. Gegen Yvo Witasssek (UJKC Potsdam) mußte Tim nach einem Armhebel aufgeben. In der Trostrunde besiegte er Fabian Bergmann aus Lübeck mit einem Würgegriff. Mit einen weiteren Sieg gegen Daniel Meisner mit Haltegriff kämpfte sich Tim in das Trostrundenfinale. Hier traf er auf Marvin Belz aus Potsdam, den Deutschen Meister aus 2019. Dieser beendete den Kampf mit einem Ko-Uchi-Make Komi zu seinen Gunsten und Tim belegte damit nach fünf Kämpfen den siebten Platz.
Onur Akdogan (BC Randori) legte einen Blitzstart hin. Seinen ersten Kampf gewann er gegen Bruce Witte aus Sachsen nach 36 Sekunden mit O-Soto-Gari. Für den zweiten Kampf gegen Moritz Schlausch aus Bayern benötigte Onur nur 18 Sekunden. Mit einem Soto-Make-Komi zog er in die dritte Runde ein. Im Poolfinale gegen seinen Teamgefährten Vincent Cordes demonstrierte Onur seinen Kampfeswillen. Erst 30 Sekunden vor Kampfende mußte er sich geschlagen geben. Nach einem Sieg gegen Fabian Heintz aus Köln traf er im Trostrundenfinale auf Jonas Bode aus Niedersachsen. Keine technische Wertung, sondern mit dem dritten Shido musste er dem Niedersachsen in das kleine Finale ziehen lassen. Onur belegte nach fünf Kämpfen einen siebenten Platz.
Leo Erdmann (BC Randori) kam nach fünf Kämpfen, drei Siegen und zwei Niederlagen auf einen neunten Platz. Dabei gewann er drei Kämpfe mit O-Uchi-Gari. (weitere fotos folgen)

Ergebnisse und Wettkampflisten